Zurück zu den Wurzeln

Monat: März 2020

Tiefkulturbeet anlegen

Im heutigen Beitrag beschreibe ich, wie wir ein Tiefkulturbeet anlegen.

Was ein Tiefkulturbeet ist und wie es angelegt wird, erkläre ich Dir hier.

Was ist ein Tiefkulturbeet?

Das sagt Wikipedia dazu: Tiefkulturbeet

Es handelt sich also um ein Beet, welches zwei Spatenstiche tief umgegraben und mit reifem Mist oder Kompost angereichert wird.

Die zweite Reihe

Tiefkulturbeet anlegen – aber wie?

  1. Zunächst einmal markieren wir uns den Bereich in welchem wir das Beet anlegen wollen.
  2. Dann beginnen wir mit der ersten Reihe, indem wir erst die Grasnarbe abtragen und zum Ende unseres späteren Beets transportieren. Das selbe machen wir auch mit dem Erdaushub der ersten Reihe. Anschließend geben wir eine Schicht Mist oder Kompost und den Graben.
Erdaushub wird ans Ende des Beetes transportiert
  1. Dann geht es an die zweite Reihe. Auch hier entfernen wir die Grasnarbe und legen diese verkehrt herum in den ersten Graben.
  2. Dann heben wir den zweiten Graben aus und geben die Erde hieraus in den ersten Graben.
Graben 1 mit Kompost
Graben 2 – der Erdaushub wird in Graben 1 gegeben

So verfahren wir weiter bis wir am Ende unseres Beetes angelangt sind.

Den letzten Graben füllen wir dann mit der Grasnarbe und dem Erdreich aus dem ersten Graben auf.

Abschließend wird alles geharkt, um ein feines Saatbeet zu bekommen.

Ich habe diese Methode erstmals im Buch „Minifarming“ gelesen.

Wie machst Du es?

Legst Du Deine neuen Beete auch nach dieser Methode an oder wie machst Du es? Ich freue mich über Deinen Kommentar!

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Selbstversorgung in Zeiten von Corona

Täglich häufen sich die Meldung zum Thema Corona. Unser gewohntes gesellschaftliches Leben kommt fast komplett zum Erliegen und die Sorgen und Ängste häufen sich.

Wie kann man in dieser Zeit über Selbstversorgung nachdenken fragst Du Dich?

Die aktuelle Krise zeigt wie anfällig das System ist

Bereits vor der Corona Pandemie gab es viel besorgnis erregende Berichterstattung . Tierleid und Tierseuchen waren wiederkehrende Schlagwörter, ebenso wie Müll, Klimawandel und vieles mehr.

Jetzt, wo viele Produktionszweige zeitweise lahmgelegt werden, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sehen wir wir anfällig unser Wirtschaftssystem doch ist.

Auf einmal ist es eben nicht mehr so selbstverständlich in den nächsten Supermarkt zu gehen und sich das zu kaufen was man gerade will.

Auf einmal kommt der weltweite Handel ins Stocken und wir müssen wieder selbst kreativ werden.

Nicht Hamstern aber Vorräte schaffen

Ich bin kein Hamster und gehöre auch nicht zu jenen, die heute 20 Pakete Klopapier Zuhause horten.

Genauso wenig bin ich ein sogenannter Prepper, der sich seinen eigenen Luftschutzbunker im Garten gebaut hat.

Ich interessiere mich aber schon lange für den Anbau eigener Lebensmittel, das Halten von Tieren und das konservieren der selbst eingefahrenen Ernte.

Vorräte wie Früher

Früher hat man seine Ernten eingefahren und die Lebensmittel so gelagert, dass sie möglichst lange haltbar waren.

Hierzu wurden beispielsweise Obst und Gemüse aber auch ganze Gerichte eingekocht und im WECK Glas im Keller gelagert.

Auch ich habe so einen WECK Automaten:

Darüber hinaus besitze ich noch einen alten Entsafter, den man auf den Herd stellt und durch Wasserdampf den Saft aus dem Obst herauskocht:

Die eigene Ernte hat einen Wert

Neben dem hohen Nährwert und hervorragendem Geschmack hat die eigene Ernte noch einen anderen Vorteil:

Was man selbst angepflanzt, gepflegt und geerntet hat ist viel wertvoller als die Massenware aus dem Supermarkt.

Hierdurch produziert man nicht nur viel weniger Müll, sondern geht auch viel sorgsamer mit den Lebensmitteln um. Anstatt zu entsorgen wird dann viel eher gelagert und konserviert.

Jede Krise kann auch etwas Gutes hervorbringen

So können wir aus dieser Krise lernen, dass wir nicht immer alles als selbstverständlich hinnehmen sollten und vielleicht schaffen wir es ja, ein klein wenig nachhaltiger zu leben.

Wie seht Ihr es?

Was ist Eure Meinung? Seid Ihr für oder gegen Vorratshaltung? Vielleicht ernährt Ihr Euch ja bereits größtenteils von eigenen Lebensmitteln?

Schreibt es mir in die Kommentare!

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